Die Baureihe 402 entspricht dem neu eingeführten langen Radstand von 2 120 Millimetern, der es dem Unimog ab 1953 ermöglichte, zunehmend für zivile Einsatzzwecke genutzt zu werden.
So war dieses Fahrzeug beispielsweise auch als Pritschenfahrzeug mit Sattelkupplung erhältlich.
Der U402 erhielt ein geschlossenes Fahrerhaus aus der Westfalia-Fertigung. Wegen seiner markant vorstehenden Scheinwerfer wurde er schnell als “Froschaugen” bezeichnet. Das geschlossene Fahrerhaus sollte einen besseren Einstieg in Industrie und Kommunen ermöglichen, da der erhoffte Erfolg in der Land- und Forstwirtschaft ausgeblieben war.
Motor und Antrieb wurden unverändert vom Vorgänger übernommen. Mit einer Motorleistung von 25 PS erreichte das Fahrzeug 50 km/h, was gegenüber den damaligen Traktoren ein erheblicher Vorteil war. Die Zahl der Anbaugeräte stieg stetig, immer mehr Sonderaufgaben wurden von Unimogs erledigt. Spezielles Zubehör, zum Beispiel für die Feuerwehr, war erhältlich.
Technische Daten MERCEDES-BENZ UNIMOG Produktpalette 402
Varianten und Modellcodes
| Modell | Bezeichnung | Fahrerhaus | Radstand | Leistung (PS) | Motor |
|---|---|---|---|---|---|
| 402.101 | U25 | Offen | 2120 mm | 25 | OM 636 |
| 402.102 | U25 | Geschlossen | 2120 mm | 25 | OM 636 |
| 402.103 | U25 | Offen | 2120 mm | 25 | OM 636 |
| 402.104 | U25 | Geschlossen | 2120 mm | 25 | OM 636 |


Weitere Unimog U25
Unimog 70200 ; Markteinführung: 2/1949
U 2010 ; Markteinführung: 6/1951
U 401 ; Markteinführung: 8/1953
Bildnachweis: Mercedes-Benz AG