Einsätze

Der Unimog auf Flughäfen und in Häfen

Null Toleranz für Ausfälle, kein Kompromiss bei der Sicherheit

Ein Flughafen kennt keinen Stillstand. Tag und Nacht, bei -20 °C oder strömenden Regen, müssen die Pisten befahrbar, die Vorfelder frei und die Infrastruktur betriebsbereit sein. In diesem Umfeld ohne jede Fehlertoleranz hat sich der Unimog als Referenzfahrzeug für Flughafenbetreiber auf allen Kontinenten etabliert.

Seine Verfügbarkeit rund um die Uhr, die Möglichkeit, das Anbaugerät innerhalb weniger Minuten zu wechseln, und seine in extremen Klimaverhältnissen bewährte Robustheit machen ihn zu einem zentralen Bestandteil des laufenden Betriebs.

Pistenräumung: ein Wettlauf gegen die Zeit

Im Winter zählt jede Minute. Ein internationaler Flughafen, auf dessen Pisten sich Schnee ansammelt, kann pro Stunde Dutzende von Starts und Landungen verlieren. Der Unimog kommt mit extrabreiten Schneepflügen (bis zu 3.600 mm Räumbreite), Schneefräsen, die Pulverschnee bis zu 30 Meter weit schleudern, und Streugeräten zum Einsatz, die Enteisungsmittel präzise dosieren.

Der Unterschied zu einem Standardfahrzeug liegt auch in der Transitgeschwindigkeit: Mit 90 km/h auf der Straße kann der Unimog im Notfall eine Nebenpiste oder einen Rollweg ohne Zeitverlust erreichen.

Auf dem Vorfeld: Vielseitigkeit und FOD-Sicherheit

Über den Winter hinaus ist der Unimog das ganze Jahr auf den Vorfeldern im Einsatz. Die Kehrmaschine mit Magnetabscheider beseitigt FOD (Foreign Object Debris), die ein erhebliches Risiko für Triebwerke darstellen. Der Dampf-Hochdruckreiniger entfernt Gummiabrieb und Ölspuren von den Pisten, ohne die Beläge zu beschädigen. Der ausfahrbare LED-Lichtmast sorgt für Sicherheit bei Nachtoperationen.

In Häfen: Zugang zu schwierigem Gelände

Hafeninfrastrukturen vereinen asphaltierte Flächen, Kais, Deiche und unbefestigte Bereiche, in denen Standardfahrzeuge nicht weiterkommen. Der Unimog bewegt sich dank seiner Portalachsen und hohen Bodenfreiheit dort, wo andere steckenbleiben. Für die Wartung von Bauwerken ermöglicht die Arbeitsbühne den Zugang zu hochgelegenen Punkten, ohne dass zusätzliche Hebegeräte benötigt werden.

Bildnachweis: Mercedes-Benz AG