Modelle

Unimog Baureihe 435

1974-1980

1974-1980 Produktion
5 675 cc Hubraum
4 430 kg Leergewicht
7 490-9 000 kg Max. Gewicht

Technische Daten

Produktion 1974-1980 Motor OM 352 (Diesel 6-Zylinder mit Direkteinspritzung) / OM 352 A (Diesel 6-Zylinder mit Direkteinspritzung und Turbolader)
Leistung 96 kW (130 PS), 124 kW (168 PS) Hubraum 5 675 cc
Radstand 3 250 mm / 3 700 mm / 3 850 mm Leergewicht 4 430 kg
Max. Gewicht 7 490-9 000 kg Nutzlast 3 060-3 720 kg
Bodenfreiheit 435 mm Wattiefe 800-1 000 mm
Böschungswinkel vorn 46° Böschungswinkel hinten 51°
Wendekreis 7 050-7 530 mm Getriebe 8+8 Gänge, Allradantrieb
Bremsen Scheiben, hydraulisch Doppelkreis mit Servounterstützung Gebaute Einheiten 30 726 Einheiten

Die Produktion der Baureihe 435 für die Bundeswehr begann, wie bei der Baureihe 425, 1975 als Nachfolge des Mercedes-Benz Unimog 404 (Unimog S). Der U 1300 L und der U 1700 L waren hauptsächlich für den Transportbedarf der Bundeswehr in der 2-Tonnen-Klasse bestimmt.

1988 wurde die Baureihe von der Baureihe 437 abgelöst.

Die Kabine des Unimog der Baureihe 435

Wie bei der Baureihe 425 sorgte eine neue Anordnung der Antriebseinheiten dafür, dass die 435 eine moderne, sehr geräumige Ganzstahlkabine mit dem neuen kantig gestalteten Design erhielt, die drei Personen Platz bietet.

Dieser Unimog zeichnete sich auch durch einen langen Radstand von 3250, 3700 oder sogar 3850 Millimetern aus.

Motorisierung des U1300 L und U1700 L

Erstmals überschritt ein Unimog die 100-km/h-Marke. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h war der U 1300 L für Straßentransportaufgaben noch schneller. Dies war auf die Motorleistung zurückzuführen:

  • Der U 1300 L wurde von einem 130-PS-Saugmotor angetrieben (BM 353.961)
  • Der U 1700 L verfügte über einen Sechszylinder-Turbodiesel mit 168 PS (BM 353.959).

Unimog U1700

Neben den seit September 1975 produzierten Modellen Unimog U 1300 L (BM 435.115) und U 1700 L (BM 435.113), die als geländegängige Hochleistungsfahrzeuge nach den Marktanforderungen gebaut wurden, wurde die Baureihe 435 1979 durch den U 1700 (BM 435.110) ergänzt, die leistungsstärkste Langradstand-Zug- und Arbeitsmaschine. Der neue Geräteträger mit 5 Tonnen Nutzlast und beachtlichen Anhängekapazitäten war, wie der U 1700 L, mit einem Sechszylinder-Turbodiesel mit 168 PS ausgestattet (BM 353.959).

Der Unimog bei der Paris-Dakar-Rallye

Die vierte Paris-Dakar-Rallye fand 1982 statt. Nach mehr als 10.000 km in 20 Renntagen erzielte der Unimog einen Doppelsieg. In der Lkw-Wertung gewann ein Team auf einem U 1700 L und wurde dicht gefolgt von einem U 1300 L auf dem zweiten Platz.

Der Unimog bewies seine Überlegenheit erneut bei der Paris-Dakar-Rallye 1985. Das Privatteam Capito aus dem Siegerland gewann die Rallye Raid mit einem 180-PS-U 1300 L, der eine Geschwindigkeit von 125 km/h erreichen konnte.

Varianten und Modellcodes

ModellBezeichnungFahrerhausRadstandLeistung (PS)Motor
435.110U1700Geschlossen3250 mm168OM 352A
435.111U1700 LGeschlossen3250 mm168OM 352A
435.113U1700 LGeschlossen3850 mm168OM 352A
435.115U1300 LGeschlossen3250 mm130OM 352
435.117U1300 LGeschlossen3700 mm130OM 352

Unimog UGE U530 série 435

Bildnachweis: Mercedes-Benz AG