Der Unimog feierte 1953 auf der DLG in Köln seine Premiere als Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz. Der Stern erschien auf der Vorderfront. Der Ochsenkopf blieb allerdings noch eine Weile erhalten, bevor er 1956 verschwand.
Die von Boehringer übernommene Vertriebsabteilung wurde schrittweise in die Daimler-Benz-Organisation integriert, für die Traktoren anfangs jedoch ein neues Betätigungsfeld darstellten. Eine rationellere Fertigung im Automobilwerk ermöglichte eine Kostensenkung und damit eine Steigerung der Verkaufszahlen. Auch die Serienbezeichnung änderte sich: 401 steht nun für den kurzen Radstand, 402 für den langen Radstand.
Der Unimog U401 ist nun in zwei Fahrerhausvarianten erhältlich: Als Alternative zum weiterhin gefertigten offenen Kastenwagen mit offenem Dach war er auch in einer geschlossenen Fahrerhausausführung erhältlich. Die Fertigung dieses Fahrerhauses wurde Westfalia übertragen, das später vor allem als Wohnmobilhersteller bekannt wurde.
Technische Daten MERCEDES-BENZ UNIMOG Produktpalette 401
Varianten und Modellcodes
| Modell | Bezeichnung | Fahrerhaus | Radstand | Leistung (PS) | Motor |
|---|---|---|---|---|---|
| 401.101 | U25 | Offen | 1720 mm | 25 | OM 636 |
| 401.102 | U25 | Offen | 1720 mm | 25 | OM 636 |
| 401.103 | U25 | Offen | 1720 mm | 25 | OM 636 |
| 401.104 | U25 | Geschlossen | 1720 mm | 25 | OM 636 |
| 401.105 | U25 | Geschlossen | 1720 mm | 25 | OM 636 |
| 401.106 | U25 | Geschlossen | 1720 mm | 25 | OM 636 |


Weitere Unimog U25
Unimog 70200 ; Markteinführung: 2/1949
U 2010 ; Markteinführung: 6/1951
U 402 ; Markteinführung: 11/1953
Bildnachweis: Mercedes-Benz AG