Modelle

Unimog 404

1955-1980

1955-1980 Produktion
2 850 kg Leergewicht
4 750-5 500 kg Max. Gewicht
1 900-2 400 kg Nutzlast

Technische Daten

Produktion 1955-1980 Anzahl Modelle 6 (BR 404.1), 4 (BR 404.0)
Motor M 180 (6-Zylinder-Benzinmotor) / M 130 (6-Zylinder-Benzinmotor für BR 404.0) Leistung Benzinmotoren: 59 kW (80 PS), 60 kW (82 PS), 70 kW (92 PS), 81 kW (110 PS) M 130 / 44 kW (60 PS) Diesel OM 615.932
Hubraum 2 195 cc, 2 778 cc (M 130) Radstand 2 350 mm, 2 670 mm (U 80/82), 2 900 mm (alle anderen)
Leergewicht 2 850 kg Max. Gewicht 4 750-5 500 kg
Nutzlast 1 900-2 400 kg Bodenfreiheit 400 mm
Wattiefe 800 mm Böschungswinkel vorn 45°
Böschungswinkel hinten 46° Max. Querneigung 42°
Max. Steigung 70 % Wendekreis 6 450 mm
Getriebe 6+2 Gänge, Allradantrieb Bremsen Trommelbremsen alle 4 Räder, hydraulisch mit Druckluftunterstützung
Gebaute Einheiten 64 242 Einheiten

1955 fertigte Daimler-Benz den ersten Unimog S der Baureihe 404. Er hatte einen langen Radstand und war für den militärischen Einsatz bestimmt.

Die Bundeswehr als treuer Abnehmer des Unimog S

Die 1956 gegründete Bundeswehr war von Anfang an am Projekt beteiligt. Der Unimog S wurde ein Vierteljahrhundert lang bis 1980 gebaut. Die Bundeswehr blieb ein wichtiger Kunde dieses Modells, das dadurch zum Bestseller unter den Unimogs wurde. Dank seiner herausragenden Geländeeigenschaften erfreut sich der Unimog S grosser Beliebtheit bei Streitkräften auf der ganzen Welt.

Der Unimog S mit ausschliesslich Benzinantrieb

Der Unimog S trägt den für Daimler-Benz-Nutzfahrzeuge dieser Epoche typischen ovalen Kühlergrill mit seinen gerahmten runden Scheinwerfern.

Sein Fahrerhaus hat ein zeitloses Design. Gegenüber dem ursprünglichen Unimog wurde der Radstand um etwa einen Meter vergrössert, zunächst auf 2700, dann auf 2900 Millimeter.

Unter der Motorhaube des Unimog S steckte kein Dieselmotor wie beim ursprünglichen Unimog, sondern ein modifizierter Benzinmotor aus dem Personenwagen. Der Sechszylinder-M180-Motor des Personenwagens 220a leistete zunächst 82 PS bei einem Hubraum von 2,2 Litern, bevor er durch den 110-PS-Motor M130 mit 2,8 Litern ersetzt wurde.

Im Laufe der Jahre begeisterte der Unimog S nicht nur Kunden in Uniform, sondern zunehmend auch zivile Abnehmer.

1975 wurde die Baureihe 435 als Nachfolger des Unimog S ins Leben gerufen!

Varianten und Modellcodes

ModellBezeichnungFahrerhausRadstandLeistung (PS)Motor
404.111U80Optional2700 mm80M 180
404.113U82Optional2900 mm82M 180
404.114U82Optional2900 mm82M 180
404.115U82Optional2900 mm82M 180
404.117U60Optional2900 mm60OM 615
404.010U82Optional2900 mm82M 180
404.011U82Optional2900 mm82M 180
404.012U110Optional2900 mm110M 180
404.013U110Optional2900 mm110M 180

unimog s militaire series 404.1

Bildnachweis: Mercedes-Benz AG